Jenny Haack (D/Berlin)

arbeitet als Künstlerin/ Tänzerchoreografin, Kulturmanagerin (Festivalleitung), Kuratorin und Dozentin.
Seit 1996 bis heute, 2020, realisierte sie eine Vielzahl eigener Projekte, interdisziplinärer Tanzstücke und Installationen als Tänzerchoreografin und Videokünstlerin und wirkte in zahlreichen interdisziplinären Kunst- und Bildungsprojekten mit.

Internationale Auszeichnungen und Preise:
2003 1. Preis Meisterschülerausstellung, Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig
2004 Publikumspreis für Switch-tükör stadium, Video, Medienfestival Pécs, HU
2006 1. Preis für Paar mit Sessel, Tanztheater – Duett, Intern. Tanzfestival Kalisz, PL
2007 7 pearls für Das Auge am Körper No.1, Videoperformance und Zwischen Stühlen, Video, Tanzvideowettbewerb POOL07, Berlin.

Stipendien:
2000-02 Artist-in-residence, Artblau Tanzwerkstatt, Braunschweig
2004 Kunstpreisträgerin/ Förderstipendium, Braunschw. Ver. Kloster- und Studienfonds
2004 Arbeitsstipendium Stiftung NordLB•Öffentliche, Braunschweig
2005 Tänzerstipendium Senat für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Berlin

Ausbildung/ Studium:
1994 – 1996 Butoh, Studien u. Kooperation in Projekten mit der japan. Choreografin Anzu Furukawa
1996 Amerta Movement, Gastaufenthalt bei Suprapto Suryodarmo, Java, Indonesien
1997- 99 Ausbildung Zeitgenössischer Tanz / New Dance, Bewegungs-art – Schule für Zeitgenössischen Tanz, Freiburg (heute: T.I.P.)
Studium Freie Kunst, Performance und Film, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Diplom mit Auszeichnung 2001 und Meisterschülerin 2003
Weiteres: Studium:1991-1994, Englische u. Französische Literatur, Germanistik, Ph.Univ. Marburg

Eigene Werke (Auswahl) / ausgewählte Kooperationen
> siehe Webseite http://www.jennyhaack.de/chronik-1996-2016/
2017-2019 kontinuierliche Kooperationen v.a. mit der Cellistin Hui-Chun Lin und den Musikern Michael Vorfeld und Adam Pultz Melbye, u.a. “wesen”, “Water speaks of water”, „jitter fragile“ u.a.

Seit 2006 initiiert, fördert und realisiert Jenny in Berlin interdisziplinäre Veranstaltungen im Bereich Zeitgenössischer Tanz, Performance, Musik, Visuelle Kunst, Bildung.
2006-2008 Gründung, Co- Leitung des ada Studio und Bühne für Zeitgen. Tanz Berlin, mit Gabi Beier
2013 Gründung b.arts.u – berlin arts united gemeinnützige UG, Geschäftsführung
2013 – 2016 Gründung und Leitung Improvisation Xchange Berlin Festival
(DOCK11 und EDEN***** 2014-2016, Uferstudios 2014, Studio Boerne 2013)
2017-2020 Gründung und Leitung soundance festival berlin (DOCK11 und Floating University 2019,2020)
Seit 2019 Mitglied im Vorstand des ZTB / Zeitgenössischer Tanz Berlin e.V. (Ehrenamt)

Lehrtätigkeit an Hochschulen und internationalen Kulturinstitutionen, u.a in Berlin (Gastvorträge Tanzwiss. TU, Hochsch. Ernst Busch), Bonn (Workshop, Kunstmuseum) Braunschweig (HBK, T.U. FB Architektur), Bayreuth (Univ., FB Theater u. Medien) , Greifswald (Workshops TanzTendenzen), Köln (Symposium Tanzwiss.), Wolfenbüttel (Workshop Bundesakademie, Tanztraining), sowie freischaffend in Workshops, Kursen und Fort- und Weiterbildungen
2003 – 2008 Tanzdokumentation u.a. für Mime Centrum, Tanzcompanien und CI Festival Freiburg

Ihre Projekte wurden international gezeigt, u.a. in
Budapest, Krakau, Kalisz, London, Pécs, Tokyo, Warschau, sowie in Deutschland u.a. in Freiburg
(E-Werk), Essen (Pact Zollverein), Greifswald (TanzTendenzen), Potsdam (fabrik), Kassel (Dock4, Kulturbahnhof, Sepukralmuseum), Würzburg (Tanzspeicher), Braunschweig (Artblau Tanzwerkstatt), Köln (Orangerie), Sindelfingen (Kunstverein), Stuttgart (PZ), Bröllin…
In Berlin: DOCK11, Columbiahalle, Sophiensaele/Tanztage, Uferstudios, ada Studio und Bühne für Zeitg. Tanz, Mime Centrum, Kramig und Pepper Galerie, Galerie Weißer Elefant und in Tanz(festival)formaten, Galerien, Stadtraum sowie in den Neunzigern in heute inexistenten Kulturorten, wie z.B. ANORAK (Dunckerstr.), Hochzeitsraum

unsupervised 2018, photo © CristinaMarx