Der Performative Raum | Raum - Körper - Zeichnung
Manfred Fischer | Jenny Haack
LN in B | Ferien-Zeichenworkshop unter Leitung von Manfred Fischer und der
Berliner Performancekünstlerin Jenny Haack
Thematischer Schwerpunkt dieses Workshops ist die zeichnerische Untersuchung von Situationen die durch Handlung im Raum entstehen. Dies können sein, Bewegungen von Gegenständen im Raum, Gegenstände, die mit mit dem eigenen Körper korrespondieren, solistische Choreographien, Gruppensequenzen, Zeichnen in Bewegung, Fokussieren auf Hände/Füße.
Zu Beginn des Kurses beschäftigen sich die Studierenden mit grundlegenden Problemen der räumlichen Darstellung. Danach folgen Untersuchungen zu der Frage, wie die oben angeführten zeitlichen, bewegungsabhängigen Phänomene, Vorgänge zunächst selbst entwickelt und dann zeichnerisch erfasst werden können.
Ausgehend von diesen Untersuchungen werden grafische Systeme entwickelt, die
in unterschiedlichen Techniken umgesetzt werden können. Hierzu stehen neben den geläufigen, grafischen Methoden auch drucktechnische Verfahren zur Verfügung, wie etwa Siebdruck, Radierung, Hochdruck, die in der Druckwerkstatt des EMD erprobt werden können. Aus diesem Anlass findet eine Einführung in die Werkstatt und die einzelnen Drucktechniken statt.
Zur thematischen Vertiefung beschäftigen sich die Studierenden mit Arbeiten zeitgenössischer Künstler und Künstlerinnen. Beginn Mo., 5.10.2009, 10.00 Uhr, EMD | Workshop 5.10.2009 bis 15.10.2009 Abschlusspräsentation Do., 15.10.2009, 15.00 Uhr, EMD

Fon 0531. 391. 3559
Email iar@tu-bs.de
manfred.fischer@tu-bs.de
homepage www.iar.tu-bs.de

Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig
FK 3 _Studiengang Architektur
Gastvortrag 15.10.2009
Jenny Haack
„Original und Fälschung ? – Live-Videoperformance als virtuelle Tarnung“
Unser Orientierungssinn basiert auf der Verortung mittels Schwerkraft und unserem Erfahrungsschatz weiterer physiologischer Gesetzmäßigkeiten.
Die Solo-Videoperformance „Das Auge am Körper No.1“, entstanden und uraufgeführt im Juli 2003 an der HBK Braunschweig, irritiert unsere Raumachsen und damit die Wahrnehmung von realer Performerin und ihrem Double.
Das Verschieben von horizontaler und vertikaler Achse mittels Kameraperspektive erzeugt eine täuschende Lebendigkeit des virtuellen Doubles im Bildraum.
Die Performance wird in dem Vortrag als Videodokumentation präsentiert und in ihrer Entwicklung nachgezeichnet.
Darüber verdeutlichen sich Möglichkeiten eines technischen Einsatzes des Mediums Video in Korrespondenz mit dem choreografierten Körper.


 

 

 

 

 

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